Author: Theres Jung

  • ESMA Proposes Enhanced Liquidity Management Standards for Loan-Originating AIFs Under AIFMD II

    ESMA Proposes Enhanced Liquidity Management Standards for Loan-Originating AIFs Under AIFMD II

    The European Securities and Markets Authority (ESMA) has issued draft regulatory technical standards (RTS) under the updated Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD II) to govern open-ended loan-originating alternative investment funds (AIFs). These proposals aim to ensure robust liquidity management by requiring fund managers to align liquidity risk management systems with the funds’ investment strategies and redemption policies.

    Key measures include defining suitable redemption policies, maintaining adequate liquid assets to meet investor demands, and conducting quarterly liquidity stress tests. Managers must also implement systems to monitor liquidity risks continuously, considering factors such as portfolio diversification, credit quality, and investor behaviors. The RTS emphasize the importance of carefully calibrated liquidity management tools and stress scenarios to address market pressures.

    These proposals reflect ESMA’s commitment to enhancing market stability and investor protection by promoting transparency and resilience in the operations of loan-originating AIFs.

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  • EU beschließt revulotionären Finanzdaten-Zugang: Was das für Ihre Daten und den Finanzsektor bedeutet

    EU beschließt revulotionären Finanzdaten-Zugang: Was das für Ihre Daten und den Finanzsektor bedeutet

    Der Rat der Europäischen Union hat eine Einigung über den vorgeschlagenen Rahmen für den Zugang zu Finanzdaten (FIDA) erzielt, der darauf abzielt, ein standardisiertes System für den Austausch von Kundendaten zwischen Finanzinstituten und Dienstleistern zu schaffen. Diese Initiative stellt einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des Finanzsektors der EU dar, fördert Innovationen, verbessert die Wettbewerbsfähigkeit und gibt den Verbrauchern mehr Kontrolle über ihre Daten im Zusammenhang mit Finanzinformationen. Der Rahmen wird auf eine Vielzahl von Finanzdaten angewendet, darunter Hypotheken, Kredite, Investitionen, Versicherungsprodukte, Renten und Krypto-Vermögenswerte.

    Gemäß den vorgeschlagenen Regeln werden Finanzinstitute verpflichtet, auf Anfrage einen sicheren und standardisierten Zugang zu Kundendaten zu gewähren, wobei Transparenz gewährleistet und Geschäftsgeheimnisse sowie geistiges Eigentum respektiert werden. Verbraucher erhalten Zugang zu Dashboards, mit denen sie ihre Datenberechtigungen in Echtzeit verwalten können, einschließlich der Erteilung, des Widerrufs und der Überwachung von Zugriffsrechten. Um die Verantwortlichkeiten auszugleichen, können Finanzinstitute unter bestimmten Bedingungen eine Entschädigung für die Bereitstellung von Daten erhalten.

    Nach der Zustimmung des Rates werden nun Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament aufgenommen, um den Gesetzestext endgültig festzulegen. Nach der Verabschiedung wird die Verordnung im Amtsblatt der EU veröffentlicht und tritt zwei Jahre nach der Veröffentlichung in allen Mitgliedstaaten in Kraft, wobei regulatorische technische Standards (RTS) entwickelt werden sollen. Dieser Schritt stellt einen entscheidenden Beitrag zur Anpassung des EU-Finanzsektors an das digitale Zeitalter dar, schützt die Rechte der Verbraucher und fördert Innovationen im Markt.

  • EU Moves Forward with Financial Data Access Framework

    EU Moves Forward with Financial Data Access Framework

    The Council of the European Union has reached an agreement on a proposed Financial Data Access (FIDA) framework, designed to create a standardized system for sharing customer data among financial institutions and service providers. This initiative is a key step in modernizing the EU’s financial sector, fostering innovation, improving competitiveness, and giving consumers more control over their data concerning financial information. The framework will apply to diverse financial data, including mortgages, loans, investments, insurance products, pensions, and crypto-assets.

    Under the proposed rules, financial institutions will be required to provide secure and standardized access to customer data upon request, ensuring transparency while respecting trade secrets and intellectual property. Consumers will gain access to dashboards enabling them to manage their data permissions in real-time, including granting, withdrawing, and monitoring access. To balance responsibilities, financial institutions may receive compensation for making data available under certain conditions.

    With the Council’s agreement, negotiations with the European Parliament will now proceed to finalize the legislative text. Once adopted, the regulation will be published in the EU’s Official Journal and come into effect across the member states two years after publishing it with Regulatory Technical Standards (RTS) to be developed. This move represents a critical step in adapting the EU’s financial sector to the digital age while safeguarding consumer rights and encouraging market innovation.

  • EBA bewertet die Vorteile und Herausforderungen tokenisierter Einlagen

    EBA bewertet die Vorteile und Herausforderungen tokenisierter Einlagen

    Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat die potenziellen Vorteile und Herausforderungen tokenisierter Einlagen untersucht und dabei die Auswirkungen der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) hervorgehoben. Tokenisierte Einlagen könnten durch Programmierbarkeit und Effizienz überzeugen, indem sie Transaktionen mithilfe von Smart Contracts automatisieren. Dies könnte Kosten senken, Prozesse beschleunigen und komplexe Abwicklungen unterstützen. Diese Vorteile hängen jedoch von spezifischen Gestaltungsentscheidungen und Anwendungsfällen ab.

    DLT-basierte Systeme könnten zudem die Einhaltung von Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) verbessern, da sie Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit erhöhen. Transaktionen, die auf unveränderlichen Ledgern aufgezeichnet werden, können die Echtzeitüberwachung und automatisierte Compliance-Prozesse erleichtern. Dennoch bestehen Herausforderungen, wie etwa das Risiko des Diebstahls privater Schlüssel oder operationelle Schwachstellen.

    Der Verbraucherschutz bleibt ein zentrales Anliegen. Eine breite Akzeptanz könnte durch geringe Finanzbildung, fehlenden Zugang zu digitalen Tools und Ausschlussrisiken erschwert werden. Effektive Aufklärung und Informationen sind entscheidend, um Verwirrung bei Verbrauchern zu vermeiden.

    Auf regulatorischer Seite stellt die Unterscheidung zwischen tokenisierten Einlagen und ähnlichen Instrumenten wie E-Geld-Token (EMTs) eine Herausforderung dar. Die regulatorischen Rahmenbedingungen für Einlagen und EMTs unterscheiden sich erheblich in Bezug auf Rechte, Schutzmaßnahmen und die Berechtigung zur Einlagensicherung.

    Zudem gibt es operationelle Risiken, wie die Abhängigkeit von Dritten für die Bereitstellung der DLT-Infrastruktur und potenzielle Herausforderungen im Liquiditätsmanagement. Die Programmierbarkeit tokenisierter Einlagen könnte die Liquidität von Banken und die Stabilität des Systems beeinflussen, was eine sorgfältige Überwachung und empirische Analyse erfordert.

    Die Ergebnisse der EBA unterstreichen das transformative Potenzial tokenisierter Einlagen, heben jedoch die Notwendigkeit hervor, die damit verbundenen Risiken zu steuern, um das Vertrauen der Verbraucher und die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten.

  • EBA Assesses Benefits and Challenges of Tokenised Deposits

    EBA Assesses Benefits and Challenges of Tokenised Deposits

    The European Banking Authority (EBA) has explored the potential advantages and challenges of tokenised deposits, emphasizing the impact of distributed ledger technology (DLT). Tokenised deposits could enhance programmability and efficiency, enabling automation of transactions via smart contracts, which reduces costs, improves speed, and supports complex settlements. These features, however, depend on specific design choices and use cases.

    DLT-based systems also have the potential to bolster anti-money laundering (AML) compliance by improving transparency, traceability, and security. Transactions recorded on immutable ledgers can facilitate real-time monitoring and automated compliance processes, although challenges like private key theft and operational vulnerabilities persist.

    Consumer protection remains a key concern. Widespread adoption may be hindered by low levels of financial literacy, lack of access to digital tools, and risks of exclusion. Effective disclosures and education will be crucial to mitigate confusion among consumers.

    On the regulatory side, distinguishing tokenised deposits from similar instruments like e-money tokens (EMTs) poses classification challenges. The regulatory frameworks for deposits and EMTs differ significantly in terms of rights, protections, and eligibility for deposit insurance.

    Additionally, operational risks such as dependency on third-party DLT providers and potential liquidity management challenges highlight the need for robust safeguards. The programmability of tokenised deposits could affect bank liquidity and systemic stability, requiring careful monitoring and empirical analysis as adoption grows.

    The EBA’s findings underscore the transformative potential of tokenised deposits while stressing the importance of managing associated risks to ensure consumer confidence and financial stability.

  • Die regulatorische Zeitleiste für die Finanzbranche im Jahr 2025 umfasst wichtige Meilensteine u.a. in den Bereichen digitale Vermögenswerte, ESG-Compliance und kennzeichnet ein Jahr bedeutender Neuerungen und verstärkter Aufsicht

    Die regulatorische Zeitleiste für die Finanzbranche im Jahr 2025 umfasst wichtige Meilensteine u.a. in den Bereichen digitale Vermögenswerte, ESG-Compliance und kennzeichnet ein Jahr bedeutender Neuerungen und verstärkter Aufsicht

    2025 wird ein entscheidendes Jahr für die EU-Finanzmarktregulierung mit bedeutenden Updates zur Verbesserung der Transparenz, Stärkung des Risikomanagements und Förderung von Innovationen während gleichzeitig aufkommende Herausforderungen in den Bereichen digitale Finanzen und Nachhaltigkeit angegangen werden.


    Aufsicht:

    1. Jul – EBA berät über die Entwürfe zu den Rahmenbedingungen für das AML/CTF-Regelwerk

    1. Jul – Gründung der AMLA einer neuen EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche


    Fonds:

    2025: ESMA entwirft Regulierungsstandards für AIFMD II

    2025 – ESMA veröffentlicht ihren Bericht über die Offenlegung von Nachhaltigkeitsrisiken


    Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte:

    30. Juni – Die Kommission macht einen Vorschlag zur Eigenmittelausstattung in Bezug Krypto-Assets im Rahmen der CRR III (Art. 501d)


    ESG:

    21. Mai – Frist für bestehende Fonds zur Einhaltung der ESMA-Leitlinien für Fondsnamen mit ESG- oder nachhaltigkeitsbezogenen Begriffen
    Mitte 2025 – Review der Level-1-SFDR erwartet


    Retail Investment Strategy:

    Q1 – Trilogverhandlungen zur EU-Retail-Investment-Strategie

    Q4/2025 – Umsetzung der EU-Retail-Investment-Strategie



    2025 leitet eine transformative Phase für die Regulierung der britischen Finanzmärkte ein, mit einem Fokus auf die Stärkung der Widerstandsfähigkeit, Förderung von Innovationen und Anpassung an die sich wandelnden Herausforderungen in den Bereichen digitale Finanzen und Nachhaltigkeit nach dem Brexit.


    Fonds:

    Q2/2025 – Neues Offenlegungspflichten in Bezug auf Privatanleger bei CCIs erwartet


    Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte:

    H1 2025 – HMT entwirft ein neues Regelwerk für Cryptoasset mit anschließendem Review durch die FCA.


    ESG:

    2. April – Ende der FCA-Ausnahmegenehmigungen. Unternehmen müssen die Namens- und Marketingregeln vollständig einhalten

    Mitte 2025 – Potenzielle Überprüfung der Level-1-SFDR

    Dezember – SDR-Berichtspflicht auf Unternehmensebene für große Vermögensverwalter mit mehr als 50 Mrd. GBP AuM

  • The 2025 regulatory timeline for the financial industry outlines key milestones in areas such as digital assets, ESG compliance and others, marking a year of transformative updates and increased oversight.”

    The 2025 regulatory timeline for the financial industry outlines key milestones in areas such as digital assets, ESG compliance and others, marking a year of transformative updates and increased oversight.”

    “2025 marks a pivotal year for EU financial market regulation, with significant updates aimed at enhancing transparency, strengthening risk management, and fostering innovation while addressing emerging challenges in digital finance and sustainability.”

    Supervisory:

    1 Jul – EBA consult on draft technical advice concerning AML/CTF framework

    1 Jul – Establishing AMLA, the EUs new Anti Money Laundering Authority

    Funds:

    2025: ESMA developing regulatory technical standards on AIFMD II

    2025 – ESMA will publish report on disclosures of sustainability risks

    Cryptocurrencies and digital assets:

    30 Jun – Comission needs to propose prudential treatment for cryptoassets for CRR III (Art. 501d)

    ESG:

    21 May – Deadline for existing funds to comply with ESMA’s guidelines on fund names using ESG or sustainability-related terms

    Mid 2025 – Potential L1 SFDR review

    Retail Investment Strategy

    Q1 – Trilogues on EU Retail Investment Strategy

    Q4/ 2025 – Implementation of  the EU Retail Investment Strategy

    “2025 ushers in a transformative phase for UK financial market regulation, focusing on bolstering resilience, fostering innovation, and adapting to evolving challenges in digital finance and sustainability post-Brexit”

    Funds:

    Q2/2025 – New retail investor disclosure regime for CCIs expected

    Cryptocurrencies and digital assets:

    H1 2025 – HMT draft legal provisions for cryptoassets to be consulted by FCA

    ESG:

    2 Apr – End of FCAs temporary extension. Firms mus fully comply with the naming & marketing rules

    Mid 2025 – Potential L1 SFDR review

    2 Dec – SDR entity level reporting for large Asset Managers with an AuM exceeding 50 bn GBP

  • ESMA veröffentlicht Abschlussbericht zu Leitlinien für die Klassifizierung von Krypto-Assets

    ESMA veröffentlicht Abschlussbericht zu Leitlinien für die Klassifizierung von Krypto-Assets

    Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihren Abschlussbericht zu Leitlinien für Vorlagen und standardisierte Tests zur Klassifizierung von Krypto-Assets gemäß Artikel 97(1) der Verordnung (EU) 2023/1114 veröffentlicht. Ziel dieser Leitlinien ist es, harmonisierte Vorlagen für Erklärungen und Rechtsgutachten bereitzustellen, um eine einheitliche Regulierungsklassifikation im Rahmen der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) zu gewährleisten.

    Die Vorlagen beziehen sich auf die Anforderungen gemäß Artikel 8(4), die detaillierte Erklärungen darüber verlangen, warum ein Krypto-Asset nicht als E-Geld-Token (EMT), referenzierter Vermögenswert-Token (ART) oder ein vom Geltungsbereich der MiCAR ausgenommenes Krypto-Asset anzusehen ist. Ebenso müssen gemäß Artikel 17(1) insbesondere Kreditinstitute, die ARTs ausgeben, Rechtsgutachten vorlegen, die bestätigen, dass ihre Vermögenswerte die regulatorischen Klassifikationskriterien erfüllen.

    Die Initiative der ESMA reagiert auf Herausforderungen, denen sich die zuständigen Behörden bei der Überprüfung der Klassifizierung von Krypto-Assets gegenübersehen. Ohne standardisierte Vorlagen bestehen Risiken wie regulatorische Arbitrage, uneinheitliche Anwendungen und mögliche Compliance-Verstöße aufgrund inkonsistenter oder unzureichender Informationen.

    Die Leitlinien führen einen standardisierten Test ein, der eine harmonisierte Bewertung von Krypto-Assets im Rahmen der MiCAR sicherstellt. Dieser Test soll klären, ob ein Krypto-Asset unter die Titel II, III oder IV der MiCAR fällt und somit den Klassifizierungsprozess vereinfachen. Die ESMA betont dabei die Bedeutung, eine Balance zwischen Harmonisierung und Flexibilität zu schaffen, da die nationalen Interpretationen ähnlicher Finanzprodukte variieren können.

    Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen stellt die ESMA sicher, dass die zuständigen Behörden detaillierte und konsistente Informationen erhalten. Dies stärkt den regulatorischen Rahmen, verringert Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten und minimiert die Risiken regulatorischer Arbitrage.

    Die Veröffentlichung dieser Leitlinien stellt einen wichtigen Schritt in Richtung eines einheitlichen Ansatzes zur Regulierung von Krypto-Assets in der EU dar. Sie bietet Klarheit für Emittenten und verbessert die Stabilität der Märkte.

  • ESMA Publishes Final Report on Crypto-Asset Classification Guidelines

    ESMA Publishes Final Report on Crypto-Asset Classification Guidelines

    The European Securities and Markets Authority (ESMA) has released its Final Report on Guidelines for Templates and Standardized Tests related to the classification of crypto-assets under Article 97(1) of Regulation (EU) 2023/1114. These guidelines aim to provide harmonized templates for explanations and legal opinions, ensuring consistency in regulatory classification under the Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR).

    The templates address the requirements under Article 8(4), mandating detailed explanations for why a crypto-asset should not be considered an e-money token (EMT), asset-referenced token (ART), or a crypto-asset excluded from MiCAR. Similarly, under Article 17(1), issuers of ARTs—particularly credit institutions—are required to submit legal opinions validating that their assets meet the regulatory criteria for classification.

    ESMA’s move comes in response to challenges faced by competent authorities in reviewing the classification of crypto-assets due to inconsistent or insufficient information. Without standardized templates, authorities across Member States risk regulatory arbitrage, inconsistencies in application, and potential lapses in compliance.

    The guidelines introduce a standardized test to harmonize how crypto-assets are assessed under MiCAR. This test seeks to clarify whether a crypto-asset falls within the scope of Titles II, III, or IV of MiCAR, streamlining the classification process. ESMA also emphasized the importance of balancing harmonization with flexibility, acknowledging that national interpretations of related financial products may differ.

    By implementing these measures, ESMA aims to ensure that competent authorities receive sufficiently detailed and consistent information. This will strengthen the regulatory framework, reduce disparities between Member States, and mitigate the risks of regulatory arbitrage. The publication of these guidelines marks a significant step towards a unified approach to crypto-asset regulation in the EU, providing clarity for issuers and enhancing market stability.

  • EBA veröffentlicht Konsultationspapier zu den RTS für den IRB-Ansatz unter CRR III

    EBA veröffentlicht Konsultationspapier zu den RTS für den IRB-Ansatz unter CRR III

    Strengere Standards: Keine Tricks mehr bei Bewertungssystem-Änderungen

    Die EBA hat ein Konsultationspapier zu den Entwürfen der Regulierungsstandards (Draft Regulatory Technical Standards) veröffentlicht, die die delegierte Verordnung (EU) Nr. 529/2014 ändern. Diese ergänzt die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 in Bezug auf die Bewertung der Wesentlichkeit von Erweiterungen und Änderungen des Internal Ratings-Based (IRB)-Ansatzes.

    Es führt strengere Standards für die Bewertung von Änderungen an Bewertungssystemen ein, um eine konsistente und umfassende Bewertung ihrer Wesentlichkeit sicherzustellen. Eine wesentliche Neuerung ist das Verbot, wesentliche Erweiterungen oder Änderungen in kleinere, weniger bedeutende Änderungen aufzuteilen, um eine regulatorische Prüfung zu umgehen. Zusammenhängende Änderungen werden nun zusammengefasst, unabhängig davon, ob sie gleichzeitig oder nacheinander erfolgen, und Änderungen, die mehrere Bewertungssysteme betreffen, werden gemeinsam betrachtet.

    Es wurden klare Formeln zur Berechnung der Auswirkungen von Änderungen eingeführt, die sich auf das Verhältnis der Differenz zwischen den risikogewichteten Forderungsbeträgen vor und nach der Änderung konzentrieren. Diese Berechnungen gelten für Erweiterungen des Anwendungsbereichs eines Bewertungssystems und sind nun institutionsübergreifend standardisiert. Darüber hinaus sind die Institute verpflichtet, verbesserte Dokumentationen für Änderungen vorzulegen, die eine vorherige Genehmigung oder Benachrichtigung erfordern. Dazu gehören Bewertungen der Modellleistung, unabhängige Validierungsberichte und quantitative Auswirkungen der Änderungen auf Risikokennzahlen oder Kapitalanforderungen.

    Bemerkenswert ist, dass die Änderungen einige Verweise auf das Advanced Measurement Approach (AMA)-Rahmenwerk entfernen, um die regulatorischen Anforderungen im Hinblick auf den AMA zu vereinfachen. Das Hauptziel dieser Überarbeitungen ist es, die Aufsicht über interne Bewertungssysteme zu stärken, genauere Bewertungen der Risikoauswirkungen zu gewährleisten und die Qualität und Transparenz der den Aufsichtsbehörden bereitgestellten Informationen zu verbessern.

    Kunden, die den IRB-Ansatz anstelle des Standardansatzes in Betracht ziehen, sollten beachten, dass die neue Output-Floor-Regelung der CRR III sie verpflichtet, den Standardansatz parallel zu berechnen. Nach Ablauf der Übergangsfrist im Jahr 2030 wird der Output-Floor sicherstellen, dass die risikogewichteten Positionswerte nach dem IRB-Ansatz nicht unter 72,5 % der nach dem Standardansatz berechneten Werte liegen. Diese zusätzliche Anforderung könnte die Kosten und die Komplexität der Einführung des IRB-Ansatzes beeinflussen.