Author: Theres Jung

  • Geplante ESMA-Konsultationspapiere für 2025

    Geplante ESMA-Konsultationspapiere für 2025

    Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) setzt sich für Zusammenarbeit und Transparenz ein, um eine starke Einbindung der betroffenen Interessengruppen zu gewährleisten. Im Einklang mit ihrem regulatorischen Auftrag führt ESMA öffentliche Konsultationen zu vorgeschlagenen technischen Standards und Leitlinien durch und bietet einen Überblick über geplante Konsultationen, um den Stakeholdern eine frühe Planung zu ermöglichen.

    Überblick über die geplanten Konsultationen im Jahr 2025:

    • AIFMD-Review – Integriertes Reporting unter AIFMD/UCITS-Review (Q2 2025)
    • EMIR 3 – RTS zu Simulationstools und Transparenz durch CCPs und CMs (Q2 2025)
    • EMIR 3 – RTS zu Clearing-Gebühren und Clearing-Kosten bei verschiedenen CCPs (Q2 2025)
    • EMIR 3 – RTS zu Zulassungskriterien für CCPs (Q2 2025)
    • EMIR 3 – RTS zu Clearing-Schwellenwerten (Q2 2025)
    • FASTER-Richtlinie – RTS zur Methodik für die Berechnung der Marktkapitalisierung und des Marktkapitalisierungsverhältnisses (Q2 2025)
    • Anlegerschutz – Gemeinsame EBA/ESMA-Leitlinien zur Beurteilung der Eignung von Leitungsorganen und Schlüsselfunktionsträgern (Q2 2025)
    • Listing Act – ITS zur Insiderliste (Q2 2025)
    • MiFID/R-Review – Transparenz bei Nicht-Eigenkapitalinstrumenten (Derivate) (Q2 2025)
    • Nachhaltige Finanzen – RTS zur Green Bond Regulation (Q2 2025)
    • Nachhaltige Finanzen – ESG-Rating-Regulierung – RTS zur Registrierung, Trennung von Geschäftsbereichen und methodischen Offenlegungen für ESG-Rating-Anbieter (Q2 2025)
    • EMIR 3 – Anforderungen an CCPs (Q3 2025)
    • EMIR 3 – RTS zur Erweiterung von Interoperabilitätsverbindungen auf Derivate (Q4 2025)
    • EMIR 3 – RTS zu Post-Trade-Risiko-Reduktionsdiensten (Q4 2025)
    • Anlegerschutz – Technische Beratung der Europäischen Kommission zu Anlegerschutzthemen (Q4 2025)

    Die regulatorische Landschaft entwickelt sich rasant weiter. Wir von LPA sind Ihr innovativer RegTech-Partner. Mit uns gemeinsam meistern Sie jede regulatorische Herausforderung souverän durch unsere wegweisenden Lösungen und unser Expertenwissen sind Sie stets regulatorisch konform, wettbewerbsfähig und bestens vorbereitet!

  • Lucht Probst Associates übernimmt derivatives data service GmbH & Co. KG

    Lucht Probst Associates übernimmt derivatives data service GmbH & Co. KG

    Frankfurt am Main, 18.03.2025 – Lucht Probst Associates (LPA), Europas führender Anbieter für RegTech- und CapTech-Lösungen, übernimmt 100% der Anteile der derivatives data service GmbH & Co. KG (DDS). DDS ist eines der führenden Häuser im DACH-Raum für qualitativ hochwertige Daten und Analysen im Bereich Structured Retail Products (SRP). Mit dieser strategischen Übernahme erweitert LPA sein Angebot im Bereich Datenmanagement, Marktanalyse und Emittenten Unterstützung und festigt seine Position als führender Technologiepartner für die Finanzbranche. Zwei der bisherigen Geschäftsführer der DDS, Frank Förster und Nicholas Gurgiel, bleiben weiterhin an Bord und führen das operative Geschäft fort. Gründer Adi Ropeter wird als externer Berater auch weiterhin unterstützen und als Branchenexperte sowie Ansprechpartner für Kunden und Partner auch zukünftig zur Verfügung stehen. 

    Durch die Integration von DDS profitieren die Kunden beider Unternehmen von einem erweiterten Serviceportfolio und der gebündelten Expertise in den Bereichen Datenverarbeitung, Marktanalyse und Derivate-Technologie. LPA und DDS ergänzen sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich der strukturierten Produkte ideal: Während DDS umfassende Dienstleistungen in der Datenpflege, Marktanalysen und Issuance-Intelligence sowie der Handelsunterstützung bietet, stärkt LPA mit seiner Software-as-a-Service Lösung die digitale Transformation der Finanzindustrie. Zudem ermöglicht die Partnerschaft LPA, die eigenen SRP-Angebote durch die hochspezialisierten Daten und Analysetools von DDS erheblich zu verbessern. Die Übernahme ist ein wichtiger Meilenstein in der Wachstumsstrategie von LPA, die auf die kontinuierliche Erweiterung des Produkt- und Serviceangebots sowie die internationale Expansion abzielt. 

    „Die Akquisition von DDS ist ein bedeutender Schritt für LPA, um unser Leistungsangebot im Bereich Strukturierte Produkte gezielt auszubauen. Mit DDS gewinnen wir nicht nur Zugang zu den besten SRP-Daten im DACH-Raum, sondern auch die Kompetenz eines erfahrenen Teams, das tiefe Markteinblicke und präzise Analysen liefert“ sagt Stefan Lucht, CEO Software und Gründer von LPA„Die langjährige Expertise von DDS ergänzt unser bestehendes Portfolio perfekt und ermöglicht es uns, unseren Kunden noch leistungsstärkere und effizientere Lösungen anzubieten.“ 
     
    DDS-Gründer Adi Ropeter ergänzt: „Mit dem Einstieg von LPA ergeben sich zusätzliche neue Wachstumschancen, insbesondere im Hinblick auf die internationale Expansion und die langfristige Weiterentwicklung der DDS. Nach über 35 Jahren als aktiver Mitgestalter der verbrieften Derivatebranche, war mir bei der strategischen Zukunftsplanung der DDS, wichtig, dass die beiden Geschäftsführer, Frank Förster (Mitgründer der DDS) und Nicholas Gurgiel, sowie unsere langjährigen Mitarbeiter den bisherigen Erfolgspfad zusammen mit LPA weiterführen. Bei dieser Weiterentwicklung werde ich zukünftig beratend zur Seite stehen.“ 

    Die beiden Mitgesellschafter und Geschäftsführer Frank Förster (Mitgründer) und Nicholas Gurgiel, freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit: 

    Mit LPA als Partner sind wir in der Lage, unsere führenden SRP-Daten und Marktanalysen einem noch breiteren Kreis von Finanzinstitutionen zugänglich zu machen. Gemeinsam sind wir bestens aufgestellt, um neue Expansionsmöglichkeiten in Europa, den USA und APAC zu realisieren.“ 

    Auch auf technologischer Seite wird die Partnerschaft neue Impulse setzen: 

    „Durch die Verbindung unserer hochqualitativen Daten, unserer Emittenten-spezifischen Services und der technischen Innovationskraft von LPA werden wir den Finanzinstituten noch bessere Lösungen bieten können“ fügt das Duo hinzu.  

    Über Lucht Probst Associates (LPA): Seit der Gründung im Jahr 1999 und insbesondere mit der Einführung der PRIIPs Regulierung hat sich LPA zum führenden Anbieter für die Automatisierung regulatorischer und juristischer Dokumentationen für den Vertrieb von strukturierten Derivaten und Fonds entwickelt und stellt unterschiedliche Technologien für Finanzmarktakteure in den Bereichen Sales, Structuring, Trading und (regulatory) Reporting bereit. Die eigens entwickelten, skalierbaren Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen werden heute weltweit von über 200 Kunden aus der Banken- und Asset Management-Branche genutzt und helfen dabei, Vertriebsvolumina zu steigern, Kosten zu senken und die Einhaltung interner sowie externer regulatorischer Standards sicherzustellen. 
     
    Über derivatives data service GmbH & Co. KG (DDS): Die 2007 gegründete DDS ist ein Banken- und Emittenten-unabhängiges Dienstleistungsunternehmen mit Fokus auf datenrelevante Themen im Bereich derivativer Finanzinstrumente. Das Unternehmen verfügt über eine proprietäre Datenbank, die neben Stammdaten von Anlagezertifikaten und Hebelinstrumenten auch ein breites Spektrum an Zusatzinformationen enthält. Zu den Haupttätigkeitsfeldern von DDS zählen Services rund um Stammdatenpflege und Lifecycle-Management, Markt-Auswertungen, maßgeschneiderte Dienstleistungen für institutionelle Kunden, Produktselektion sowie Pricing und mathematische Bewertung von Produkten.  


    Pressekontakt:


    Lucht Probst Associates GmbH (LPA) 
    Große Gallusstraße 9 
    60311 Frankfurt am Main 
    Deutschland 
    E-Mail: contact@l-p-a.com 
     
    Website: www.l-p-a.com 

    derivatives data service GmbH & Co. KG (DDS) 
    Gustav-Stresemann-Ring 10a 
    65189 Wiesbaden 
    Deutschland 
    E-Mail: info@deriserv.de 

    Website: www.deriserv.de 

  • Lucht Probst Associates acquires derivatives data service GmbH & Co. KG

    Lucht Probst Associates acquires derivatives data service GmbH & Co. KG

    Frankfurt, 18.03.2025 – Lucht Probst Associates (LPA), Europe’s leading provider of RegTech and CapTech solutions, has acquired 100% of the shares in derivatives data service GmbH & Co. KG (DDS). DDS is one of the leading companies in the DACH region for high-quality data and analysis in Structured Retail Products (SRP). With this strategic acquisition, LPA expands its offering in the areas of data management, market analysis and issuer support and consolidates its position as a leading technology partner for the financial industry. Two of the previous managing directors of DDS, Frank Förster and Nicholas Gurgiel, will remain on board and continue to run the operational business. Founder Adi Ropeter will continue to provide support as an external consultant and will remain available as an industry expert and contact person for customers and partners. 

    By integrating DDS, the clients of both companies will benefit from an expanded service portfolio and combined expertise in the areas of data processing, market analysis and derivatives technology. LPA and DDS complement each other ideally along the entire value chain in structured products: While DDS offers comprehensive services in data maintenance, market analysis and issuance intelligence as well as trading support, LPA strengthens the digital transformation of the financial industry with its software-as-a-service solution. In addition, the partnership enables LPA to significantly enhance its own SRP offerings with DDS’ highly specialized data and analytics tools. The acquisition is an important milestone in LPA’s growth strategy, which aims to continuously expand its product and service offering as well as its international expansion. 

    The acquisition of DDS is an important step for LPA in the targeted expansion of our service offering in structured products. With the acquisition of DDS, we not only gain access to the best SRP data in the DACH region, but also the expertise of an experienced team that provides deep market insights and precise analysis” says Stefan Lucht, CEO Software and founder of LPA. “The extensive expertise of DDS seamlessly complements our existing portfolio, allowing us to provide our customers with even more powerful and efficient solutions” 

    DDS founder Adi Ropeter adds: “The entry of LPA opens additional new growth opportunities, particularly regarding the international expansion and long-term development of DDS. After over 35 years of active contribution to the securitized derivatives industry, it was crucial for me, in strategically planning the future of DDS, to ensure that the two managing directors, Frank Förster (co-founder of DDS) and Nicholas Gurgiel, along with our dedicated long-standing employees, continue their successful journey in collaboration with LPA. I will be available to provide guidance and advice as they navigate this further development.” 

    The two co-shareholders and managing directors Frank Förster (co-founder) and Nicholas Gurgiel are looking forward to continuing their collaboration: 

    With LPA as our partner, we are positioned to make our leading SRP data and market analyses accessible to an even broader range of financial institutions. Together, we are well-equipped to pursue new expansion opportunities in Europe, the USA, and APAC.” 

    The partnership will also provide new impetus on the technological side: 

    By combining our high-quality data, our issuer-specific services and LPA’s technical innovation, we will be able to offer financial institutions even better solutions” the duo adds. 

    About Lucht Probst Associates (LPA): Since its foundation in 1999 and the introduction of PRIIPs regulation, LPA has emerged as the leading provider of automation solutions for regulatory and legal documentation in the distribution of structured derivatives and funds. Our diverse range of technologies supports financial market participants in sales, structuring, trading, and (regulatory) reporting. Our uniquely developed, scalable Software-as-a-Service (SaaS) solutions are now utilized by over 200 customers in the banking and asset management sectors worldwide, helping them to boost sales volumes, reduce costs, and ensure compliance with both internal and external regulatory standards. 

    About derivatives data service GmbH & Co. KG (DDS): Founded in 2007, DDS is a bank- and issuer-independent service provider with a focus on data-relevant topics in derivative financial instruments. The company has a proprietary database that contains master data on investment certificates and leverage instruments as well as a wide range of additional information. The main areas of activity of DDS include services relating to master data maintenance and lifecycle management, market evaluations, customized services for institutional clients, product selection as well as pricing and mathematical valuation of products. 

    Press contact: 


    Lucht Probst Associates GmbH (LPA) 
    Große Gallusstraße 9 
    60311 Frankfurt am Main 
    Frankfurt/Main, Germany 
    E-Mail: info@l-p-a.com 

    Website: www.l-p-a.com 

    derivatives data service GmbH & Co. KG (DDS) 
    Gustav-Stresemann-Ring 10a 
    65189 Wiesbaden 
    Wiesbaden, Germany 
    E-mail: info@deriserv.de 

    Website: www.deriserv.de 

  • FCA-Konsultation zur Integration von MiFID-Regeln in das FCA-Handbuch

    FCA-Konsultation zur Integration von MiFID-Regeln in das FCA-Handbuch

    Lucht Probst Associates (LPA) informiert den Markt über die neuesten regulatorischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Konsultationspapiers durch die Financial Conduct Authority (FCA). Ziel der Konsultation ist es, die firmenspezifischen Anforderungen der MiFID Org Reg in das FCA-Handbuch zu überführen, um regulatorische Kontinuität sicherzustellen und bestehende Vorgaben beizubehalten.

    Hintergrund der Konsultation

    Die FCA-Konsultation folgt auf das politische Strategiepapier des britischen Finanzministeriums, das als Teil der Reform des britischen MiFID-Rahmens veröffentlicht wurde. Die MiFID Org Reg enthält Verhaltens- und Organisationsregeln zur Wahrung der Marktintegrität und des Anlegerschutzes. Die britische Version dieser Vorschriften gilt derzeit direkt für britische MiFID-Investmentfirmen.

    Bereits 2018 wurden Teile der MiFID Org Reg in das FCA-Handbuch integriert, um Unternehmen eine konsolidierte Darstellung der relevanten MiFID-Anforderungen zu bieten. Darüber hinaus wurden einige MiFID-Vorschriften auf nicht unter MiFID fallende Unternehmen ausgeweitet, einschließlich „Artikel-3-Firmen“ (optionale Ausnahme), um eine weitgehend einheitliche Regulierung sicherzustellen.

    Zentrale Vorschläge

    Die FCA schlägt vor, firmenspezifische Anforderungen aus der MiFID Org Reg durch Regeln im FCA-Handbuch zu ersetzen, sobald das Finanzministerium mit der Aufhebung der bestehenden Verordnung beginnt. Bestimmungen, die nicht in das Regelwerk übernommen werden, sollen entweder neu formuliert oder aufgehoben werden. Das Finanzministerium wird hierzu einen Entwurf für eine gesetzliche Regelung (Statutory Instrument) veröffentlichen.

    Während die FCA die bestehenden Vorschriften weitgehend beibehalten will, bittet sie um Stellungnahmen zu möglichen Reformen, um die Verhaltens- und Organisationsregeln besser an die Bedürfnisse britischer Finanzdienstleister und ihrer Kunden anzupassen. Kapitel 4 des Konsultationspapiers erörtert mögliche Vereinfachungen und Optimierungen der aus MiFID II abgeleiteten Regeln, einschließlich der Bestimmungen zur Kundenkategorisierung.

    Betroffene Marktteilnehmer

    Die vorgeschlagenen Änderungen betreffen eine breite Gruppe von Finanzmarktakteuren, darunter:

    MiFID-Investmentfirmen, einschließlich Kreditinstitute und Verwaltungsgesellschaften

    MiFID-Artikel-3-Firmen (optionale Ausnahme)

    Drittstaatenfirmen

    UCITS-Fondsmanager

    Betreiber von Investmentfonds und kleine britische AIFM

    Firmen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge

    Börsen

    Nächste Schritte

    Die FCA bittet um Rückmeldungen bis 28. Februar 2025 für die Vorschläge in Kapitel 3 und bis 28. März 2025 für die Diskussionsthemen in Kapitel 4. Stellungnahmen können über das Konsultationsportal der FCA eingereicht werden.

    LPA wird die regulatorischen Entwicklungen weiter beobachten und ihre Auswirkungen auf Marktteilnehmer analysieren. Sollten Sie Beratung zur FCA-Konsultation oder zu deren möglichen Auswirkungen auf Ihr Unternehmen benötigen, stehen unsere Regulierungsexperten Ihnen gerne zur Verfügung.

  • FCA Consultation on Incorporating MiFID Rules into the FCA Handbook

    FCA Consultation on Incorporating MiFID Rules into the FCA Handbook

    Lucht Probst Associates (LPA) is informing the market of the latest regulatory developments following the Financial Conduct Authority’s (FCA) publication of a consultation paper on the integration of firm-facing requirements from the MiFID Org Reg into the FCA Handbook. The initiative aims to ensure regulatory continuity while maintaining the existing substantive requirements for firms.

    Background of the Consultation

    The FCA’s consultation follows the UK Treasury’s policy paper outlining its next steps in reforming the UK’s MiFID framework, which was announced alongside the Mansion House speech. The MiFID Org Reg sets out conduct rules and organisational requirements to uphold market integrity and investor protection. The UK version of these rules currently applies directly to UK MiFID investment firms.

    In 2018, parts of the MiFID Org Reg were incorporated into the FCA Handbook to provide firms with a consolidated view of the relevant MiFID requirements. Additionally, some MiFID provisions were extended to non-MiFID firms, including ‘Article 3 firms’ under the optional exemption, ensuring that they adhere to similar conduct and systems requirements.

    Key Proposals

    The FCA proposes to replace firm-facing requirements from the MiFID Org Reg with Handbook rules as the Treasury initiates the repeal of the legislation. Where provisions are not incorporated into regulatory rules, they will either be restated or repealed by the Treasury, aligning with the implementation of the new Handbook rules. The Treasury will publish a draft Statutory Instrument to facilitate these changes.

    While the FCA aims to retain the substance of existing requirements, it invites feedback on potential reforms to better align conduct and organisational rules with the needs of UK-authorised firms and their clients. Chapter 4 of the consultation explores possible rationalisation and improvement of MiFID II-derived rules, including the framework for client categorisation.

    Impacted Market Participants

    A broad range of market participants will be affected by the proposed changes, including:

    MiFID investment firms, including credit institutions and collective portfolio management investment firms

    MiFID Article 3 firms (optional exemption firms)

    Third-country firms

    Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities (UCITS) managers

    Operators of Residual Collective Investment Schemes (CIS) and small authorised UK Alternative Investment Fund Managers (AIFMs)

    Occupational Pension Scheme (OPS) firms

    Recognised investment exchanges (RIEs)

    Next Steps

    The FCA is seeking industry feedback by 28 February 2025 for the proposals in Chapter 3 and by 28 March 2025 for the discussion points in Chapter 4. Stakeholders are encouraged to respond via the FCA’s consultation portal. LPA will continue monitoring these regulatory developments and their implications for market participants. If you require further guidance on the FCA’s consultation or its potential impact on your business, please contact our regulatory experts.

  • LPA auf dem Finanzplatztag 2025: Digitalisierung, Regulierung und Marktchancen für Asset Manager

    LPA auf dem Finanzplatztag 2025: Digitalisierung, Regulierung und Marktchancen für Asset Manager

    Der Finanzplatztag 2025 der Börsen-Zeitung verdeutlichte einmal mehr die zentralen Herausforderungen und Chancen des deutschen und europäischen Finanzmarktes. Besonders im Fokus standen die Digitalisierung der Branche, regulatorische Anforderungen und geopolitische Risiken. LPA war mit Sebastian Höft, Global Director of Sales Asset Management, vor Ort vertreten, um mit Experten und Entscheidern zukunftsweisende Entwicklungen zu diskutieren und LPA-Lösungen für Asset Manager zu präsentieren.

    Digitalisierung als entscheidender Wettbewerbsfaktor

    Die Diskussionen mit Fabian Fischer (Bundesbank) und Valentin Roth (Upvest) verdeutlichten, dass Deutschland bei der Digitalisierung des Finanzmarktes weiter voranschreiten muss, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Automatisierung und digitale Lösungen spielen eine zentrale Rolle, um regulatorische und operative Aufwände zu reduzieren.

    LPA adressiert diese Anforderungen mit Capmatix AM:

    Automatisierte Dokumentenerstellung zur Reduzierung operativer Kosten.

    Regulatorische Compliance-Lösungen zur effizienten Umsetzung neuer Vorgaben.

    Skalierbare digitale Prozesse zur Steigerung der Produktivität.

    Regulatorische Entwicklungen: Effizienz statt Deregulierung

    Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Regulierung. Der Vortrag von Prof. Dr. Claudia Buch (EZB) betonte die Notwendigkeit, regulatorische Effizienz zu steigern, ohne die Stabilität des Finanzmarktes zu gefährden.

    Relevante Aspekte für Asset Manager:

    Weiterentwicklung der Kapitalmarktunion zur Stärkung des grenzüberschreitenden Geschäfts.

    Investitionen in IT-Infrastrukturen zur Gewährleistung operativer Resilienz.

    Hohe Anforderungen durch CRR III und Solvency II erfordern effiziente RegTech-Lösungen.

    Mit Capmatix AM unterstützt LPA Asset Manager dabei, regulatorische Anforderungen effizient umzusetzen und operative Kosten zu senken.

    Geopolitische Risiken und ihre Auswirkungen auf die Finanzbranche

    Ein weiteres Thema waren geopolitische Unsicherheiten und deren Einfluss auf die Kapitalmärkte. Diskutiert wurden unter anderem:

    Auswirkungen von geopolitischen Spannungen auf Finanzierungsstrategien.

    Notwendigkeit strategischer Weiterentwicklung des europäischen Finanzmarkts.

    Anpassung an veränderte Basel-Vorgaben zur Risikosteuerung.

    Durch digitale und automatisierte Compliance-Lösungen bietet LPA Asset Managern die notwendige Flexibilität, um auf diese Herausforderungen effizient zu reagieren.

    Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Deutschland

    Die Podiumsdiskussion mit Souâd Benkredda (DZ Bank), Dr. Stephan Leithner (Deutsche Börse), Anja Mikus (KENFO), Dr. Bettina Orlopp (Commerzbank), Tobias Vogel (UBS) und Stefan Wintels (KFW) brachte zentrale Fragen zur Zukunft des Finanzplatzes Deutschland auf den Tisch:

    Müssen sich 1200 Banken in Deutschland konsolidieren, um wettbewerbsfähiger zu werden?

    Wie kann der europäische Verbriefungsmarkt gestärkt werden?

    Welche Auswirkungen haben neue UCITS-Regelungen & Solvency II auf Investitionen?

    Digital Assets & Blockchain: Chancen und regulatorische Herausforderungen

    Die zunehmende Bedeutung von Digital Assets und Blockchain-Technologien wurde intensiv diskutiert. Die regulatorischen Rahmenwerke durch MiCAR und das eWpHG setzen erste Standards, doch die Marktdurchdringung bleibt gering.

    Schlüsselerkenntnisse:

    Tokenisierte Assets können neue Finanzierungsoptionen für den Mittelstand schaffen.

    Eine präzisere regulatorische Ausgestaltung ist notwendig, um institutionelle Investoren zu gewinnen.

    Technologiegetriebene Asset-Management-Lösungen sind essenziell, um das Potenzial digitaler Assets auszuschöpfen.

    Spannende Einblicke von Dr. Duc Au, Michael Duttlinger, Dr. Alexander Bechtel, Dr. Johannes Schmitt, Christian Wölke, Constantin Lisson, Christian-Hendrik Knappe und Regine Fischer-Wendland unterstrichen die Notwendigkeit weiterer Innovationen.

    Fazit: Effizienzsteigerung als Wettbewerbsvorteil für Asset Manager

    Die Diskussionen auf dem Finanzplatztag 2025 haben gezeigt, dass Asset Manager vor immer komplexeren regulatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Entscheidend wird sein, Effizienzsteigerungen und Marktstabilität in Einklang zu bringen.

    Mit Capmatix AM bietet LPA eine bewährte Lösung, die:

    Regulatorische Prozesse automatisiert und Kosten reduziert,

    Operative Resilienz durch digitale Workflows steigert,

    Asset Managern hilft, sich optimal auf regulatorische und wirtschaftliche Veränderungen einzustellen.

    Als führendes Unternehmen im Bereich RegTech und digitale Transformation unterstützt LPA seine Kunden dabei, sich erfolgreich in einer sich wandelnden Finanzlandschaft zu behaupten.

  • LPA at Finanzplatztag 2025: Digitalisation, Regulation, and Market Opportunities for Asset Managers

    LPA at Finanzplatztag 2025: Digitalisation, Regulation, and Market Opportunities for Asset Managers

    The Finanzplatztag 2025, hosted by Börsen-Zeitung, once again highlighted the key challenges and opportunities facing the German and European financial markets. The main topics included the digital transformation of the industry, regulatory developments, and geopolitical risks. Sebastian Höft, Global Director of Sales Asset Management at LPA, attended the event to engage with industry experts and decision-makers, discussing future-oriented developments and showcasing LPA’s solutions for asset managers.

    Digitalisation as a Key Competitive Factor

    Discussions with Fabian Fischer (Bundesbank) and Valentin Roth (Upvest) emphasised that Germany must accelerate the digital transformation of its financial market to remain competitive on an international level. Automation and digital solutions play a crucial role in reducing regulatory and operational burdens.

    LPA addresses these needs with Capmatix AM:

    Automated document generation to reduce operational costs.

    Regulatory compliance solutions for efficient implementation of new requirements.

    Scalable digital processes to enhance productivity.

    Regulatory Developments: Efficiency Instead of Deregulation

    Regulation was a key topic at the event. Professor Dr Claudia Buch (ECB) highlighted the necessity of increasing regulatory efficiency without compromising financial market stability.

    Key aspects for asset managers:

    Further development of the Capital Markets Union to strengthen cross-border business.

    Investment in IT infrastructures to ensure operational resilience.

    High demands from CRR III and Solvency II require efficient RegTech solutions.

    With Capmatix AM, LPA supports asset managers in implementing regulatory requirements efficiently and reducing operational costs.

    Geopolitical Risks and Their Impact on the Financial Sector

    Geopolitical uncertainties and their influence on capital markets were another focal point. Discussions covered topics such as:

    The impact of geopolitical tensions on financing strategies.

    The necessity of a strategic evolution of the European financial market.

    Adaptation to changing Basel requirements for risk management.

    Through digital and automated compliance solutions, LPA provides asset managers with the necessary flexibility to respond effectively to these challenges.

    Competitiveness of Germany’s Financial Centre

    The panel discussion featuring Souâd Benkredda (DZ Bank), Dr Stephan Leithner (Deutsche Börse), Anja Mikus (KENFO), Dr Bettina Orlopp (Commerzbank), Tobias Vogel (UBS), and Stefan Wintels (KFW) addressed key questions concerning the future of Germany’s financial centre:

    Should Germany’s 1,200 banks consolidate to increase competitiveness?

    How can the European securitisation market be strengthened?

    What are the implications of new UCITS regulations and Solvency II for investments?

    Digital Assets & Blockchain: Opportunities and Regulatory Challenges

    The growing significance of digital assets and blockchain technologies was another major topic. Regulatory frameworks such as MiCAR and the eWpHG are establishing initial standards, but market penetration remains low.

    Key takeaways:

    Tokenised assets could introduce new financing options for SMEs.

    A more precise regulatory framework is needed to attract institutional investors.

    Technology-driven asset management solutions are crucial to unlocking the full potential of digital assets.

    Insightful discussions with Dr Duc Au, Michael Duttlinger, Dr Alexander Bechtel, Dr Johannes Schmitt, Christian Wölke, Constantin Lisson, Christian-Hendrik Knappe, and Regine Fischer-Wendland underscored the need for further innovation.

    Conclusion: Enhancing Efficiency as a Competitive Advantage for Asset Managers

    The discussions at Finanzplatztag 2025 highlighted that asset managers are facing increasingly complex regulatory and economic challenges. The key to success will be balancing efficiency improvements with market stability.

    With Capmatix AM, LPA offers a proven solution that:

    Automates regulatory processes and reduces costs,

    Enhances operational resilience through digital workflows,

    Helps asset managers adapt to regulatory and economic changes.

    As a leading company in RegTech and digital transformation, LPA supports its clients in successfully navigating an evolving financial landscape.

  • Die Europäische Kommission stellt neue Reformvorschläge vor

    Die Europäische Kommission stellt neue Reformvorschläge vor

    Die Europäische Kommission hat ein neues Paket von Vorschlägen vorgestellt, um EU-Vorschriften zu vereinfachen, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Investitionsmöglichkeiten zu erweitern. Diese Initiative stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Schaffung eines unternehmensfreundlichen Umfelds dar, das das Wachstum, die Innovation und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der EU fördert.

    Nachhaltigkeitsberichterstattung wird zugänglicher und effizienter

    Die Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der EU-Taxonomie werden vereinfacht, um die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu erleichtern. Die wichtigsten Änderungen umfassen:

    Einschränkung des CSRD-Geltungsbereichs: Rund 80 % der Unternehmen werden von den CSRD-Verpflichtungen ausgenommen, sodass nur die größten Unternehmen mit den größten ökologischen und sozialen Auswirkungen berichten müssen.

    Schutz kleinerer Unternehmen: Die Berichtspflichten großer Unternehmen dürfen keine negativen Auswirkungen auf kleinere Unternehmen in ihrer Wertschöpfungskette haben.

    Verschiebung der Berichtsfristen: Unternehmen, die derzeit unter die CSRD fallen und 2026 oder 2027 berichten müssten, erhalten eine Fristverlängerung bis 2028.

    Ermöglichung einer teilweisen Taxonomie-Ausrichtung: Freiwillige Berichterstattung über teilweise mit der EU-Taxonomie übereinstimmende Aktivitäten, um einen schrittweisen Übergang zu erleichtern.

    Einführung einer Wesentlichkeitsschwelle für Finanzinformationen: Die Taxonomie-Berichtsvorlagen werden um ca. 70 % reduziert, um die Einhaltung zu vereinfachen.

    Erleichterung der „Do No Significant Harm“ (DNSH)-Kriterien: Die komplexesten DNSH-Anforderungen, insbesondere in Bezug auf Umweltverschmutzung und Chemikalien, werden vereinfacht.

    Vereinfachung der Nachhaltigkeits-Sorgfaltspflichten

    Die Europäische Kommission reduziert den Verwaltungsaufwand für Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeits-Sorgfaltspflichten, während verantwortungsbewusstes Wirtschaften gewährleistet bleibt. Wichtige Änderungen sind:

    Fokus auf direkte Geschäftspartner: Systematische Sorgfaltspflichten gelten hauptsächlich für direkte Geschäftspartner, und regelmäßige Bewertungen werden von jährlich auf alle fünf Jahre reduziert, mit zusätzlichen Überprüfungen nach Bedarf.

    Entlastung von KMU: Großunternehmen dürfen nur begrenzt Informationen von KMU und kleineren mittelständischen Unternehmen innerhalb ihrer Wertschöpfungskette anfordern.

    Anpassung der zivilrechtlichen Haftungsregeln: Die EU streicht spezifische zivilrechtliche Haftungsbedingungen, stellt aber sicher, dass Opfer weiterhin vollen Schadensersatz erhalten, während übermäßige Entschädigungsansprüche vermieden werden.

    Verlängerung der Fristen zur Einhaltung der Vorschriften: Großunternehmen erhalten ein zusätzliches Jahr zur Umsetzung, bis zum 26. Juli 2028.

    Anpassungen des CO₂-Grenzausgleichssystems (CBAM)

    Die Überarbeitung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) soll den Verwaltungsaufwand reduzieren und gleichzeitig seine Wirksamkeit gewährleisten. Wichtige Änderungen sind:

    Befreiung kleiner Importeure: Importeure mit weniger als 50 Tonnen CBAM-Waren pro Jahr – hauptsächlich KMU – sind von den Verpflichtungen ausgenommen. Dies entlastet 90 % der Importeure, während über 99 % der relevanten Emissionen weiterhin abgedeckt bleiben.

    Erleichterung der Einhaltung für größere Unternehmen: Vereinfachte Genehmigungs-, Emissionsberechnungs- und Berichterstattungsregeln reduzieren den Aufwand für betroffene Unternehmen.

    Diese Reformen zielen darauf ab, regulatorische Effizienz mit Nachhaltigkeit und fairen Handelsbedingungen in Einklang zu bringen.

    Nächste Schritte

    Die Gesetzesvorschläge werden nun vom Europäischen Parlament und dem Rat geprüft und verabschiedet. Die Änderungen an CSRD, CSDDD und CBAM treten in Kraft, sobald eine Einigung erzielt und sie im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden.

    Die Kommission fordert die Gesetzgeber auf, dieses Paket vorrangig zu behandeln – insbesondere die Verschiebung bestimmter CSRD-Offenlegungspflichten und die Fristverlängerung für die Umsetzung der CSDDD, da diese zentrale Anliegen der Stakeholder adressieren.

    Zusätzlich wird der Entwurf des delegierten Rechtsakts zur Änderung der Taxonomie-Verordnung nach öffentlicher Rückmeldung finalisiert und tritt nach der Prüfungsfrist des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft.

  • EU-Commission proposes simplifying rules on sustainability

    EU-Commission proposes simplifying rules on sustainability

    The European Commission has introduced a new set of proposals aimed at streamlining EU regulations, enhancing competitiveness, and increasing investment opportunities. This initiative marks significant progress in fostering a business-friendly environment that supports the growth, innovation, and job creation of EU companies.

    Sustainability reporting will be more accessible and efficient by streamlining requirements under the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) and the EU Taxonomy. Key changes include:

    Narrowing the CSRD Scope: Around 80% of companies will be removed from CSRD obligations, limiting reporting to the largest firms with the most significant environmental and social impact.

    Protecting Smaller Businesses: Large companies reporting requirements should not have a negative impact on smaller companies in their value chain

    Postponing Reporting Deadlines: Companies currently under CSRD, set to report in 2026 or 2027 will have their deadlines extended by two years until 2028.

    Allowing Partial Taxonomy Alignment: Optional reporting on partially EU Taxonomy aligned activities to foster a gradual transition over time

    Introducing a Financial Materiality Threshold: Taxonomy reporting templates will be reduced by approximately 70%, simplifying compliance.

    Easing “Do No Significant Harm” (DNSH) Criteria: The most complex DNSH requirements, especially those related to pollution and chemical use, will be simplified.

    The European Commission is also streamlining sustainability due diligence requirements to reduce complexity and costs for businesses while ensuring responsible practices. Key changes include:

    Focusing on Direct Business Partners: Systematic due diligence will primarily apply to direct partners, with periodic assessments reduced from annually to every five years, except for necessary ad hoc reviews.

    Easing Burdens on SMEs: Large companies will have limited ability to request extensive information from SMEs and small mid-caps within their value chains.

    Adjusting Civil Liability Rules: The EU will remove specific civil liability conditions while ensuring victims retain the right to full compensation, preventing over-compensation claims.

    Extending Compliance Deadlines: Large companies will have one additional year until July 26, 2028.

    Revisions to Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) aim to reduce administrative burdens while maintaining its effectiveness. Key changes include:

    Exempting Small Importers: Importers handling less than 50 tonnes of CBAM goods annually—mostly SMEs—will be exempt, removing obligations for 90% of importers while still covering over 99% of emissions.

    Simplifying Compliance for Larger Companies: Streamlined authorization, emissions calculation, and reporting rules will ease CBAM obligations for those still in scope.

    These reforms aim to balance regulatory efficiency with sustainability and fairness in global trade.

    Next Steps

    The legislative proposals will now be reviewed by the European Parliament and the Council for approval and adoption. The changes to the CSRD, CSDDD, and CBAM will take effect once an agreement is reached and they are published in the EU Official Journal.

    The Commission urges lawmakers to prioritize this package, particularly the postponement of certain CSRD disclosure requirements and the CSDDD transposition deadline, as these address key stakeholder concerns.

    Additionally, the draft Delegated Act amending the Taxonomy Regulation will be finalized after public feedback and will come into effect at the end of the scrutiny period by the European Parliament and the Council.

  • Regulatorische Warnung: EU Accessibility Act – Inkrafttreten ab dem 28. Juni 2025

    Regulatorische Warnung: EU Accessibility Act – Inkrafttreten ab dem 28. Juni 2025

    Der EU Accessibility Act (EAA) und die nationalen Umsetzungsgesetze (z. B. in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – BFSG) treten am 28. Juni 2025 in Kraft. Sie verpflichten Produkthersteller, Dienstleistungsunternehmen und Händler in der gesamten EU, umfangreiche Barrierefreiheitsanforderungen zu erfüllen. Ziel dieser Vorschriften ist es, eine vollständige digitale Teilhabe und den barrierefreien Zugang zu Informationen, insbesondere für Menschen mit Behinderungen, sicherzustellen und ein einheitliches, branchenübergreifendes rechtlichen Rahmenwerk zu schaffen.

    Wichtige Anwendungsfälle:

    Unternehmen müssen sicherstellen, dass Vertragsdokumente, Websites, Kundenportale, Informationen zur Funktionsweise eines Produkts und Dienstleistungen barrierefrei sind. Dazu gehören:
    ✔ Digitale Barrierefreiheit für Produktinformations-Websites, Kundenportale, Authentifizierungs- & Identifikationsdienste sowie für Dokumente & E-Mails mit produkt- oder dienstleistungsbezogenen Informationen.
    ✔ Barrierefreie Kundeninteraktionspunkte, wie Call-Center und Kundenservices.
    ✔ Technische Konformität von Dokumenten, insbesondere die Einhaltung des PDF/UA-Standards für maschinelle Lesbarkeit.
    ✔ Soweit anwendbar, Verwendung einer klaren und einfachen Sprache, um die Verständlichkeit zu verbessern.

    Nichtbeachtung kann zu Geldstrafen, Einschränkungen im Tagesgeschäft oder anderen rechtlichen Maßnahmen auf nationaler Ebene führen.

    Auswirkungen auf Finanzdienstleistungen:

    Die Verordnung verpflichtet Finanzdienstleister ausdrücklich, Bankdienstleistungen barrierefrei zu gestalten. Dies umfasst sowohl technische Anpassungen als auch inhaltliche Vereinfachungen, um beispielsweise eine bessere Zugänglichkeit von Anlageberatungen und damit verbundenen Dienstleistungen zu gewährleisten. Trotz der bevorstehenden Einführung bleiben viele Aspekte des inhaltlichen Anwendungsbereichs der Vorschriften unklarEin Beispiel: Die geforderte Verständlichkeit und Barrierefreiheit von Basisinformationsblättern (BIBs):

    Laut dem EAA muss die Sprache in solchen Dokumenten verständlich sein und darf nicht über das B2-Komplexitätsniveau hinausgehen. Allerdings müssen BIBs gemäß Art. 6(4)(c) der PRIIPs-Verordnung bereits klar, prägnant und verständlich formuliert sein. Da der Inhalt und die Struktur der BIBs (einschließlich vorformulierter Textbausteine) streng durch die PRIIPs-Verordnung vorgegeben sind, liegt es nahe, anzunehmen, dass BIBs bereits B2-konform sind.

    Aber selbst wenn man von B2-Konformität ausgeht, wie steht es um die technische Barrierefreiheit des BIBs‘ Formats? Muss ein BIB in einem Textformat verfügbar sein, das die Erstellung alternativer unterstützender (sensorischer) Formate ermöglicht, sodass Anleger Inhalte über verschiedene Darstellungsformen und Sinneskanäle wahrnehmen können? Wäre PDF/UA dann ein akzeptables Format für die Einhaltung der Vorschriften?

    Ähnliche Fragen stellen sich für andere verpflichtende Dokumente, wie etwa Endgültige Bedingungen (Final Terms). Einige Branchenverbände haben Anfragen an das zuständige Ministerium oder Aufsichtsbehörden gestellt, aber in vielen Fällen wurden noch keine Antworten gegeben oder – falls doch – bieten die veröffentlichten FAQs keine ausreichende Umsetzungshilfe im Einzelfall.

    Wichtige Maßnahmen: Trotz der unklaren Reichweite in vielfältigen operativen Aspekten rückt die Umsetzungsfrist im Jahr 2025 näher. Unternehmen, die in der EU tätig sind, sollten ihre Barrierefreiheitsstrategien bewerten und sich entsprechend auf die Einhaltung der Vorschriften vorbereiten, um Bußgelder und Störungen des Tagesgeschäfts zu vermeiden.